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title: "CO₂-Sensor WLAN-Upgrade"
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date: 2026-05-24 16:12:23
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Ein erster Blick auf das Gehäuse machte Hoffnung: Dort war eine RS232-Schnittstelle aufgedruckt. Damit schien der Weg zunächst klar zu sein. Ein ESP8266 mit ESPHome sollte die seriellen Daten einlesen und per WLAN an Home Assistant weiterreichen.
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Bei Aufräumaktionen tauchen immer wieder spannende Technikrelikte auf, die ihren Weg in den Club finden. Diesmal fiel uns ein älterer CO₂-Sensor in die Hände, der offensichtlich schon seit Jahren unbeachtet in einem Schrank lag. Schnell stellte sich die Frage, ob sich das Gerät in unser Home-Assistant integrieren lässt. Unsere Erfahrungen im umgang mit Home-Asistant haben wir un unserem Podcast mit der Nummer [SN053](https://podcast.chaospott.de/2025/01/04/sn053-home-assistant-ii/) festgehalten.
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Bei genauerer Betrachtung der Platine fiel uns auf, dass dort keine RS232-Hardware zum Einsatz kommt. Die Daten werden über einen Optokoppler ausgegeben. Um die Sensorwerte auszulesen, muss man das Open-Collector-Design berücksichtigen und den Eingang des ESP8266 mit einem Pull-up-Widerstand versehen. Da das Auslesen serieller Daten per UART zu den Standardfunktionen von ESPHome gehört, stellte dies keine besondere Herausforderung dar. Lediglich zum Parsen der Sensorwerte musste ein Lambda-Skript erstellt werden.
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Ein erster Blick auf das Gehäuse machte Hoffnung: Dort war eine RS232-Schnittstelle aufgedruckt. Damit schien der Weg zunächst klar zu sein. Ein ESP8266 mit ESPHome sollte die seriellen Daten einlesen und per WLAN an Home Assistant weiterreichen. Bei genauerer Betrachtung der Platine fiel uns auf, dass dort keine RS232-Hardware zum Einsatz kommt. Die Daten werden über einen Optokoppler ausgegeben. Um die Sensorwerte auszulesen, muss man das Open-Collector-Design berücksichtigen und den Eingang des ESP8266 mit einem Pull-up-Widerstand versehen. Da das Auslesen serieller Daten per UART zu den Standardfunktionen von ESPHome gehört, stellte dies keine besondere Herausforderung dar. Lediglich zum Parsen der Sensorwerte musste ein Lambda-Skript erstellt werden.
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So wurde aus einem vergessenen Gerät ein weiterer Sensor für die Raumluftüberwachung. Gleichzeitig zeigt das Projekt, dass sich ein genauer Blick auf ältere Hardware oft lohnt. Hinter vermeintlich veralteten Geräten steckt nicht selten Technik, die sich mit wenig Aufwand modernisieren und weiterverwenden lässt.
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