Chaospott 2.0

October 17, 2014

Zusätzlich zu den Kellerräumen ist seit dem 1. Juni 2014 ein Büro in der ersten Etage angemietet. Die angestiegende Anzahl der aktiven Entitäten und das gewachsene Interesse an der Vortragsreihe “Petitfoo” sorgten vor allem während des Chaostreffs für Platzmangel und stickige Luft.

Da sich der Chaospott im Hofgebäude der Sibyllastraße 9 wohl fühlt, kam das Angebot für das Büro im 1.OG sehr gelegen. Auf den ca. 130 qm hat sich in den letzten Monaten vieles getan. Die Sofalandschaft ist zusammen mit der Bespaßungtechnik für Auge und Ohr in das OG umgezogen. Der freigewordene Raum im Keller wurde gestrichen und dank einer Spende haben drei Laborschränke den Weg in selbigen gefunden. Das Netzwerk hat auch das Level 2.0 erreicht, dazu wurde ein Rack für Server und Router sowie leistungsstarke Access Points angeschafft und teilweise mit Lichtwellenleitern verbunden. Damit man auch die zweite Tür elektronisch öffnen und schließen kann, wird an einer Erweiterung der foodoor gebastelt. Ein RaspberryPi steuert über die Erweiterungsplatine “PiFaceDigital” diverse Taster, den Summer und die Schließelektronik an. Nach einer lustigen Diskussion auf diversen Kanälen wurde der kleinste Raum Bällebad getauft, welches in naher Zukunft neben der Bibliothek auch einen 3D-Drucker beherbergen wird. Da Bilder mehr als 1216 Zeichen (ohne Leerzeichen inklu. Überschrift) sagen, gibt es an dieser Stelle ein paar Bilder.

BBQ 2014 - 10+1 Jahre Chaostreff Dortmund

August 14, 2014

Der Chaostreff Dortmund lud am 07.06.14 zum BBQ, um das 10+1-jährige Jubiläum zu feiern. Eine gute Gelegenheit, um die erweiterten Räumlichkeiten im Langen August zu besuchen. Der “Langer August” ist ein selbstverwaltendes Initiativenhaus, in dem der CTDo seit 2005 beheimatet ist. Die Clubräume befinden sich in der zweiten Etage und sind mit einer großen Elektronikwerkstatt und zwei weiteren Räumen deutlich größer geworden. Die Elektronikwerkstatt bietet viel Platz und eine gute Ausstattung zum Basteln. Ein Gast sagte, dass sein Kind Erfinder werden möchte und sie/er deshalb zum BBQ gekommen sei, um sich den Hackerspace anzuschauen. Bei der Ausstattung sollte das Erfinden kein Problem sein. In den hinteren Räumen wurden Schneidplotter, Lasercutter, Drehbank, CNC-Fräse und Lagerfläche gesichtet. Der Seminarraum im ausgebauten Dachboden steht allen Initiativen des Hauses zur Verfügung und wird vom CTDo für Vorträge genutzt. Insgesamt ein großartiger Rahmen, um das 10+1-jährige Bestehen zu feiern.

Bei kühlen Getränken und gestärkt durch ein großes Buffet in der Küche, wurden viele bekannte Gesichter und Gäste gesichtet. In der Elektronikwerkstatt wurde sich ausgiebig über 3D-Druck ausgetauscht und nach Lösungen für bessere Druckergebnisse gesucht. Neben den häufig anzutreffenden Druckern, sei es RepRap oder Makerbot, gingen mehrere “Delta-Drucker” ihrer Arbeit nach und druckten Testfiguren oder Verbindungselemente für weitere Drucker. Den Rahmen bilden Fischer Technik-Profile, die mit ausgedruckten Eckstücken verbunden sind. Beeindruckend ist die Druckqualität dieser Geräte, die von kommerziellen Produkten nicht zu unterscheiden ist.

An einer anderen Tischecke wurden einige Flipdot-Panele gesichtet, die ihren Weg von muCCC nach Dortmund gefunden hatten. Nachdem die Treiberplatine zusammengelötet war, wurde mit der Hilfe der Dokumentation das passende Image und die richtigen Treiber für den Raspi gesucht. Zu später Stunde erfüllte ein Testprogramm die Clubräume mit dem bekannten Klackern der Anzeigen. Bei der Geräuschkulisse schlugen die Herzen einiger Hacker etwas schneller.

In der Sofaecke wurde sich über Neuigkeiten aus dem Clubumfeld ausgetauscht. Ewige Diskussionen auf der Mailingliste, Platzmangel und Gäste, die das Darknet suchen, sind auch beim CTDo bekannt. Neben Anekdoten und Geschichten aus Zeiten, in denen die Bandbreite zum Datentransfernetz nur wenige kByte betrug, wurden noch Tipps für den Bau eines Hexacopter, Spaceinvaders aus Holz und Stempel für den Hackerpass eingesammelt.

Vielen Dank für netten Abend.

Freifunk versorgt Nord Open Air mit Internet

August 2, 2014

Alles begann mit einer Anfrage des Nord Open Air Veranstalters: “Wir brauchen auf dem Open Air Internet im Backstage. Könnt ihr da was machen?”

Klar konnten wir. Das Cafe Nord ist bereits mit einem Freifunk-Router ausgestattet und so mussten wir nur das Signal verlängern. Bei der Suche nach der passenden Antenne kam die Idee auf, nicht nur die Bands im Backstage, sondern direkt alle Besucher mit Internetz zu versorgen. Gesagt getan. 8 Router wurden mit aktueller Firmware bespielt und in Bierwagen, auf der Bühne und im angrenzenden Cafe aufgestellt und mit Strom versorgt. Gespannt beobachteten wir den Netzwerkgraphen, um zu sehen, ob das Mesh-Netz auch funktionierte. W00t!

An den Festivaltagen waren keine grossen Ausfälle zu verzeichnen. Auch wenn einzelne Router versehentlich abgestöpselt wurden, übernahmen die anderen die Weiterleitung der Datenpakete. An einem Router wurden über 40 Clients beobachtet. Das Angebot nutzten bis zu 150 Benutzer gleichzeitig. Ein voller Erfolg.

Ich möchte gerne Timm und gammlaa für’s Knowhow, Cafe Babel für Upstream und Cafe Nord für die Unterstützung danken.

Julian

Cryptoparty

July 4, 2014

Am 22. Juli 2014 um 19 Uhr veranstaltet der CCC-Essen in seinen Räumlichkeiten (Sibyllastr. 9, Essen-Süd) eine Cryptoparty und läd dazu alle Interessierten ein. Da unsere Räume nur begrenzt Platz bieten, wird um eine Anmeldung per Email an cryptoparty@ccc-essen.de gebeten. Bei entsprechendem Interesse wird es auch weitere Cryptoparties geben. Weitere Informationen finden sich unter

Chaos macht Schule an dem RWB-Essen

April 2, 2014

Am 24.03.14 fand im RWB-Essen eine Lehrerfortbildung statt, an der das Projekt Chaos macht Schule mit einem Vortag zum Thema “Soziale Netzwerke” teilnahm. Neben einer kurzen Einführung über die Aktivitäten des Chaos Computer Clubs und den Hacker als solchen, wendete sich der Vortrag dem eigentlichen Thema zu. Behandelt wurde das Thema am Beispiel des bekanntesten Vertreter sozialer Netzwerke, Facebook. Der erste Block lässt sich mit den Fragen “Wie sieht ein soziales Netzwerk aus?” und “Was ist für den Betrieb nötig?” zusammenfassen, die verdeutlichen, welcher Aufwand für den Betrieb nötig ist und welche Kosten dabei entstehen. Der zweite Block beschäftigte sich vorwiegend mit den Fragen “Welche Daten werden gesammelt?” und “Wie werden diese Daten erhoben?”, da zum Beispiel bei der automatisierten Eingabe von Daten Aufklärungsbedarf besteht. Der dritte und letzte Block bot Zeit um Fragen zu klären, die in dem anderthalb stündigen Vortrag offen geblieben waren. Interessiertes Publikum, gerne wieder.

30. Chaos Communication Congress

April 1, 2014

Vom 27. bis zum 30. Dezember fand in Hamburg zum 30. Mal der Chaos Communication Congress des CCC statt. Nachdem sich das CCH letztes Jahr als Veranstaltungort bewährt hatte, wurden dieses Jahr ca. 80% des Gebäudes belegt, um den 9000 Entitäten ausreichend Platz zu bieten, damit die Projekte aus dem heimischen Hackerspace aufgebaut werden konnten. Mehrere Lastkraftwagen’s und kleine Transporter fanden in den Tagen vor dem Congress den Weg in Halle H, um $Krempel für ihr Assemblies auszuladen. Ein Großteil der unteren Etage wurde durch die Assemblies in einen riesigen Hackerspace verwandelt, in dem man praktisch alles finden konnte, um zum Beispiel einen Rechner zu reparieren oder eines der zahlreichen Blinkenlightsprojekte zusammen zu löten. Für die gewohnte Beleuchtung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gebäudes wurde auch dieses Jahr gesorgt. Die Fassade des CCH und der Landeplatz für Raumschiffe, welchen die “Fairy Dust” in Anspruch nahm, wurden bunt beleuchtet.

Innerhalb des Gebäudes sorgten die abgeklebte Deckenbeleuchtung und die großen Lichtinstallationen aus München und Menschheim für eine hackerkompatible Beleuchtung, die zusammen mit den vielen Sitzgelegenheiten, dem Fahrstuhl in Steampunkoptik und größeren Displays aus LEDs oder Flipdots eine schon fast zauberhafte Atmosphäre schaffte. Viele Projekte wurden während der vier Tage modifiziert und beispielsweise mit anderen Projekten bzw. Diensten verbunden. Auf der LED-Anzeige im Eingangsbereich konnten die Vorträge in Pixeloptik geschaut werden und der Flipdot-Anzeige wurde eine Kinect spendiert, mit der es möglich wurde, die Umrisse der davor stehenden Personen anzuzeigen. Die Möglichkeit, Daten per IPv6 zu senden wurde zum Beispiel genutzt, um das “Game of Life” oder weißes Rauschen zu implementieren. Die Lichtwand “All colours are beautiful” bot auch eine Schnittstelle für eigene Animationen, die aber ungenutzt blieb, so dass die Engel am Infotresen ohne wildes Geflacker die Fragen der Besucher beantworten konnten.

Infrastuktur

Über 1000 Engel meldeten sich während des 30C3 im Himmel und leisteten mehr als 8000 Stunden ehrenamtliche Arbeit, um die Infrastruktur der Veranstaltung aufzubauen, zu betreiben und nach vier Tagen wieder abzubauen. Das Network Operation Center (NOC) organisierte dieses Jahr eine Anbindung an das weltweite Datentransfernetz mit einer Bandbreite von 100 Gigabit. Im Vortrag “Infrastructure” merkte das NOC scherzhaft an, dass es mit einer maximalen Auslastung von 40% nicht zufrieden sei und sich für den nächsten Congress mehr Bits und Bytes auf der Leitung wünsche. Nach vier Tagen wurden insgesamt 267682 Gigabyte an externe Teilnehmer des Datentransfernetzes übermittelt. Der Betrag der Datenrückübermittlung fiel mit 77481 GB etwas geringer aus. Das Phone Operations Center (POC) registrierte 2821 Nutzer, die sich überwiegend auf das DECT- bzw. GSM-Netz aufteilten. Man munkelt, dass die 30C3-Optik der Simkarten dafür sorgte, dass am zweiten Tag das Kontingent von 1000 Karten vergriffen war. Sieben Basisstationen wurden aufgebaut, damit die große Fläche des CCH abgedeckt und genug Kanäle zum Einbuchen zur Verfügung stehen konnten. Die Basisstationen eines öffentlichen Telekommunikationsanbieters versuchten den Telefonen, die ihnen zu nahe gekommen waren, zu beweisen, dass es sie nicht gibt. Die Argumentation verläuft ungefair so. “Hier bin ich, buch mich ein”, sagte das Telefon. “Aber”, sagte die Basisstation, “dass du dich meldest beweist, dass es dich gibt. Da du aber nicht in meiner Datenbank stehst, gibt es dich nicht! q.e.d.” “Oh mein liebes Telefon” sagte das Telefon, “daran hab ich ja gar nicht gedacht” und schaltete sich unter einem Logikwölkchen ab. “Na, das war ja einfach”, sagte die Basisstation. Nachdem das Problem gelöst war, konnten betroffene Leute wieder telefonieren, Kurznachrichten verschicken oder in den großen Sälen den Vortragenden lauschen. Das Programm teilte sich in fünf Kategorien auf und bot insgesamt 64 Vorträge, die zum Teil in fünf Sälen parallel liefen. Die Aufzeichnungen stehen auf media.ccc.de in verschiedenen Formaten zur Verfügung und bieten eine deutsche sowie englische Tonspur. Die Streams verfolgten im Schnitt 5k und zur besten Sendezeit über 10k Menschen. Für den Betrieb der Infrastruktur und sonstigen Dingen waren 111564kWh nötig. Der genaue Mateverbrauch war nicht zu ermitteln, aber nach zwei Tagen waren die riesigen Club-Mate-Vorräte aufgebraucht. Hier und da apparierten in den folgenden Tagen die letzten taktischen Reserven, die aus dem Umland zum Congress geschafft wurden.

Trotz der kleinen Matecalypse gab es an den Bars und der Lounge genügend Möglichkeiten für den Erwerb von Kaltgetränken. Die Lounge wurde in einem abgetrennten Bereich der Lagerhalle aufgebaut und verdiente wegen ihrer Ausmaße und Coolness eher das Prädikat “Der coolste Club Hamburgs”. Dem Drang nach Bewegung konnte in einer postrevolutionären Atmosphäre unter anderem auf einem Wasserwerfer gefrönt werden. Selbstverständlich war auch die Lounge an die Seidenstraße angebunden, über die den ganzen Tag die Rohrpost flupperte. Kapseln verschiedenster Bauart wurden blinkend durch das Gebäude verschickt. An der platzgenauen Matelieferung muss allerdings noch geforscht werden, da erste Lieferungen die Teststrecke unter Freisetzung ihrer potentiellen Lageenergie verließen. Verletzt wurde niemand, aber für einen solchen Fall wäre das Chaos-Emergency-Response-Team zur Stelle gewesen.

Chaos macht Schule

An Tag 3 fand zum wiederholten Mal der Junghackertag statt, der bei jungen Menschen Spaß an Technologie wecken soll und von den CmS-Gruppen verschiedener Erfas organisiert wird. Angeboten wurden zwei Bastelstationen, an denen entweder eine lichtsensitive Alarmanlage oder ein Virationsroboter namens Pentabug gebaut werden konnte und ein Vortragsprogramm. Die Vorträge informierten über das Projekt “Chaos macht Schule” als solches und Themen, die vorwiegend durch soziale Netzwerke geprägt sind.

Vorträge

Der 30. Chaos Communication Congress wurde mit einem grandiosen Kurzfilm eröffnet, welcher auf 30 Jahre Congress zurückblickte und mit einem imposanten Finale die Freude auf den 30C3 schürte. An die Eröffungsrede schlossen sich 64 Vorträge zu den Themen “Art & Beauty”, “Security & Safety”, “Ethics, Society & Politics”, “Science & Engineering”, “Hardware & Making” an. Die nachfolgende Liste beinhaltet Vorträge, von denen die Redaktion besonderes unterhalten wurde, gleichwohl die Qualität des Programms sehr hoch ist, so dass eigentlich alle Vorträge empfehlenswert sind.

Chaos macht Schule macht halt in Bonn

March 21, 2014

Am 25.02.2014 waren die CMS Teams des Chaospott aus Essen und des CCCAC gemeinsam an BONNS FÜNFTER zu Gast.

Dort sprachen wir, erstmals nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook, mit 40 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7 über die Gefahren der Nutzung von sozialen Netzwerken anhand des Beispiels Facebook.

Der Fokus des Vortrags, lag auf der Sensibilisierung und Prävention bei der Nutzung und Preisgabe von privaten und intimen Informationen in sozialen Netzwerken.

Es kristallisierte sich heraus, dass durchaus ein Bewusstsein für informationelle Selbstbestimmung vorhanden ist. Allerdings waren sich die Schülerinnen und Schülern nicht bewusst, dass sie für ihr Recht eigenverantwortlich einzustehen haben.

Alles in allem gibt es eine gewisse Grundvorstellung, welchen Schutz ihrer Informationen sie sich wünschen und das sie nicht alle Informationen preisgeben möchten. Sich allerdings dem sozialen Druck ihrer Mitschülerinnen und ihrer Mitschüler unterwerfen und auch Ihre Wertevorstellung für ein paar Likes Klicks vergessen.

Einem großen Teil der Schüler war nicht bewusst, dass jegliche Informationen, die sie im Netz veröffentlichen, von den Plattformbetreibern auch nach der Löschung durch den Nutzer weiter vorgehalten werden und diese Daten weiterhin für interne Verwertungszwecke genutzt werden.

Auch, dass ihre Daten an Dritte wie Spieleplattformen oder andere im Internet verfügbare Dienste, welche auf den Facebook Log-in setzten, weitergeben werden, war den Schülerinnen und Schülern nicht bewusst.

Viele der Schülerinnen und Schüler zeigen sich angesichts dieser für sie neuen Informationen peinlich berührt und durch aus besorgt. Es kann die Frage, auf welche Möglichkeiten es gibt, um die Daten bei Facebook vollständig löschen lassen zu können oder aber wir uns, als CCC in die Systeme von Facebook hacken könnten, um ihre Daten löschen zu können.

So wohl für die Lehrerinnen und Lehrer, als auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen, gab es eine Vielzahl an wichtigen und neuen Informationen, die es bei der Nutzung von Sozialen Netzwerken zukünftig zu beherzigen gilt.

Der Vortrag war eine gelungene Sache, alle beteiligten waren mit großer Aufmerksamkeit bei der Sache. Zum Teil konnten die Schülerrinnen und Schüler von ihren Einbringungen sogar profitieren.

OpenRheinRuhr 2013

November 11, 2013

Auf der diesjährigen OpenRheinRuhr hat der Chaospott zusammen mit dem Chaosdorf und dem fNordeingang für den passenden Hackercharme gesorgt. In der Hackecke konnten technikinteressierte Menschen zusammen an Projekten arbeiten oder die Projekte anderer bestaunen. Zu sehen gab es einen Infoscreen, auf dem Zugabfahrtszeiten, Chatlogs, das Wetter und Windgeschwindigkeiten abgelesen werden konnten. Für analog Orientierte gab es den Service, den Chatlog ausgedruckt mit nach Hause zu nehmen.

Neben der OpenRheinRuhr Twitterwall entstand in dieser Kreativecke auch das messeweite Freifunknetz, an dem Hacker aus verschiedenen Hackspaces erfolgreich zusammenarbeiteten. Interessierte konnten mit Bausätzen und der aufgebauten Lötstation Erfahrung sammeln.

Die Kaffee-Flatrate und Premium Cola Versorgung half dabei, Koffein in SourceCode zu verwandeln. Für den intellektuellen Anspruch gab es Vorträge zu verschiedenen Themen. Das Lob gebührt den vielen freiwilligen Helfern, die diese OpenDinge{TM} Veranstaltung möglich gemacht haben.

Hackover 2013

November 4, 2013

Dieses Jahr konnten wir zum ersten Mal das Hackover besuchen, welches vom 1.-3. November in Hannover stattfand. Die Leitstelle 511, ihres Zeichens der örtliche Erfa-Kreis des CCC, lud zum zweiten Mal in die Nordstädter Bürgerschule ein, um drei Tage an Hard- und Software zu basteln. Das pittoreske Backsteingebäude bot neben den Workshop- bzw. Vortragsräumen genug Platz, um sich im Hackcenter oder an der Bar über aktuelle Geschehnisse im weltweiten Datentransfernetz auszutauschen, ohne dass die Veranstaltung weitläufig wirkte.

Die elektronische Eintrittskarte sorgte mit dem Plattformspiel “Hackio” für einige rote Daumen und bot mit dem 2.4GHz-Funkmodul genug Möglichkeiten für eigene Softwareideen. Neben der Eintrittskarte gab es für jede teilnehmende Person eine Tasse und ein ganztätiges Frühstück, was den Langschläfern wohl sehr entgegen kam.

Leider verging die Zeit auf dem Hackover so schnell wie die verfügbare Bandbreite, so dass nach drei Tagen Hacken, Basteln und wenig Schlaf die Heimreise auf dem Programm stand. Unser Dank gilt den Organisatoren und Engeln und wir freuen uns auf die nächste Iteration im Jahre 2014.

CmS-Bundestreffen

October 14, 2013

Bei bestem Wetter richtete der Chaospott vom 27.-29. September das “Chaos macht Schule”-Bundestreffen aus, zu dem 15 Interessierte den Weg ins Linuxhotel fanden.

Im Vordergrund der Agenda stand die Vorstellung des Projekts sowie die Planung des Junghackertages auf dem 30. Chaos Communication Congress in Hamburg. Zum Einstieg wurde den Gruppen, die im Rahmen von “Chaos macht Schule” noch nicht tätig waren, ein Überblick über das Projekt geboten. Dazu stellten die Beteiligten aus Menschheim und Essen ausführlich ihre Vorträge und Hardwarebasteleien vor. Der zweite große Block beschäftigte sich mit der Planung des Junghackertages auf dem 30C3, da dieser im letzen Jahr bei den jüngeren Besuchern für viel Spaß und Freude sorgte. Es werden mindestens zwei Stationen angeboten, wo es nach erfolgreicher Teilnahme einen Stempel für den Junghackerpass gibt. An dieser Stelle möchten wir uns bei der WHS für die Unterstützung und bei den Teilnehmern für das erfolgreiche Wochenende bedanken.

Sommerfest 2013

September 29, 2013

Pünktlich zum Ende des Sommers lud der Chaospott, die foobar und der CCC-Essen zu einer kleinen Sause in die heiligen Hallen der Sibyllastraße. Der Einladung sind nicht nur einige Nachbarn, die schon immer wissen wollten, was dieser Club eigentlich so macht, sondern auch Hacker aus Düsseldorf und Aachen gefolgt, so dass die freie Fläche in unseren Räumlichkeiten gegen Null konvergiert wäre. Da sich der 21. September als niederschlagsfreier Tag präsentierte, sorgten die im Hinterhof aufgebauten Sitzgelegenheiten für ausreichend Platz und der Grillgutbeauftragte war somit auch in guter Gesellschaft.

Neben Fnords und Anekdoten vergangener Veranstaltungen wurden aktuelle Themen diskutiert, die wieder zu den Fnords führten. Neugierige Nachbarn konnten sich davon überzeugen, dass der Club kein klandestiner Verein ist, und sich die Hard- und Softwareprojekte anschauen. Erwartet wurden unzählige Computer, Monitore und in Bezug auf unseren Namen, eine Bar. Für Berge von Computern hätten wir sicherlich sorgen können, dann hätte aber die Beschallungshardware keinen Platz mehr gefunden, die vor allem bei unserem Nachwuchs für Spaß an den Reglern sorgte. Insgesamt war es eine gelungene Feier, welche wiederholungswürdig ist und zu der in ihrer nächsten Iteration gerne noch mehr benachbarte Menschen vorbei kommen dürfen. Ein herzliches Dankeschön geht an alle helfenden Hände und an unsere Gäste.

Datenspuren 2013

September 8, 2013

Am 7. und 8. September fanden, organisiert durch den C3D2, die Datenspuren in Dresden statt. Wie in den Jahren zuvor haben wir den Junghackertrack mit einer lichtsensitiven Alarmanlage bereichert. Auch der Pentabug war dieses Jahr wieder vertreten, allerdings in Version 2.0, die mit einer Infrarot-Schnittstelle ausgestattet ist und die Möglichkeit bietet, zwei Erweiterungsplatinen aufzustecken. Wer also mit dem Bug fertig war und noch mehr basteln wollte, konnte entweder das “pentatonic”, eine pentatonische Tonleiter oder eine Led-Matrix zusammenlöten.

Das Vortragsprogramm bot eine Mischung aus netzpolitischen und technischen Themen. Die “Cryptobar” bot Hilfe bei der Planung und Umsetzung von digitaler Privatsphäre und war über den ganzen Tag gut besucht. Die Rahmenbedingungen waren also gewohnt gut und wir freuen uns schon auf die nächste Iteration der Datenspuren.

Observe, Hack, Make

September 4, 2013

Vom 29. Juli bis zum 4. August schlugen wir zusammen mit dem CCCMz und anderen Entitäten aus Stuttgart und Wuppertal unsere Zelte in Geestmerambacht auf, um gemeinsam mit 3000 Hackern aus der ganzen Welt ein fünftägiges Outdoorfest zu feiern, die OHM.

Das Vortragsprogramm bot mit fünf parallel laufenden Vorträgen viele interessante Themen, die sich mit Hard- und Software aber auch mit Themen aus dem Bereich “Staatlicher Überwachung” beschäftigten. Neben den Vorträgen wurden im Programm auch Workshops gelistet, in denen z.B. erste Schritte beim Schweißen, Löten oder der Programmierung von Mikrocontrollern gemacht werden konnten. Darüber hinaus waren in jedem “Village” interessante Menschen und Projekte anzutreffen, deren Basteleien teilweise schon von vergangenen Veranstaltungen bekannt waren, bei denen aber die vorgenommenen Weiterentwicklungen genug Gesprächsstoff lieferten. Nachts sorgten viele Lichtbasteleien für eine schöne Atmosphäre. LED-Fackeln säumten auf dem ganzen Gelände die Wegesränder und eine Laseranlage erzeugte über dem ganzen Camp coole Lichteffekte, von denen einige Hacker immer wieder automagisch angezogen wurden.

Nicht nur bei den Lichtinstallationen wurde viel Aufwand betrieben, sondern auch bei der Versorgung mit Elektrizität und einem ausreichend dimensionierten Zugang zum weltweiten Datennetz. Die 10 Gbit-Anbindung, welche mehrere Kilometer über Äcker und Wiesen verlegt wurde, bot genug Bandbreite und wurde über die Datenklos an die Teilnehmer weitergereicht. In den Datenklos befand sich außerdem die Hardware des Telefonnetzes, die es während der OHM ermöglichte, rund 980 angemeldete Teilnehmer zu erreichen. Verschollen geglaubte Hacker konnten somit einfach erreicht und überfüllte Mülltonnen schnell zur Leerung gemeldet werden. Der elektrische Strom kam selbstverständlich in rauen Mengen aus der Steckdose.

Unser Village bestand aus dem soliden Hackcenter, welches seine Einwohner vor Wind und Wetter schützte und den darum verteilten Privatgemächern selbiger. Während der sieben Tage, an denen es höchstens nur eine halbe Stunde regnete, waren wir also ausreichend vor Wind und Wasser geschützt. Für das leibliche Wohl sorgte ein kleiner Kühlschrank und ein Gaskocher, die uns mit Mate und sonstiger Nahrung versorgten, aber ggf. zum nächsten Camp mit “mehr Power” ausgestattet werden.

Es war eine tolle Zeit, für die wir uns bei den Organisatoren und anwesenden Hackern bedanken möchten und freuen uns schon auf die Fortsetzung unseres “Meta-Villages” auf dem nächsten Camp.

Gulaschprogrammiernacht 2013

June 15, 2013

Die GPN fand vom 30. Mai bis zum 2. Juni statt und zog in seiner 12. Iteration noch mehr technikaffine Entitäten an als in den Vorjahren. So fanden sich ca. 450 Programmierer, Elektronikbastler, Lockpicker und andere Hacker in der HFG Karlsruhe ein.

Da bei unserer frühen Ankunft das Netz szenetypisch noch im Aufbau befand, spielten wir zuerst einige (analoge) Autorenspiele, während 3D-Drucker, Retrospieleautomaten, Schneideplotter, LED-Beleuchtung, Eismaschinen, Beamer und vieles mehr den Weg in das Hackcenter fanden.

Es gab natürlich wie jedes Jahr tägliches Frühstück, leckeres Gulasch und ein interessantes technisches Vortragsprogramm. Passend zu dem Vortragsthemen Raketentechnik und “Was man tut wenn man morgen mal wieder in einem Raumschiff aufwacht?”, lief über mehrere Tage das Programmierspiel Rocket Scissor Spacegoo, bei dem die Mitspieler KIs für Weltraumschlachten programmiert und gegeneinander antreten ließen. Der Vortrag “Die Technik der Videospiele” bot einen Überblick über die Technik von Spieleautomaten vergangener Tage und erklärte z.B. die Funktionsweise der Pongautomaten, welche ausschließlich mit Logikgattern arbeiten.

Neben dem Vortragprogramm zeigte auch der Infobeamer wieder nützliche Informationen wie Abfahrzeiten des ÖPNV oder das aktuelle Wetter an, welches dieses Jahr von besonderem Interesse war, um den Heimweg trocken zu beschreiten.

Wir bedanken uns an dieser Stelle beim Entropia und allen Helfern für die schöne Veranstaltung und freuen uns auf die nächste GPN!

Wirtschaft hacken - mit Premium Cola

June 8, 2013

Wir landen Uwe Lübbermann, Gründer und Kopf hinter dem Premium Systems, zu einem Vortrag über “Wirtschaft hacken - mit Premium Cola” ein.

Premium ist eine kleine Getränkemarke ohne Büro, die seit über elf Jahren existiert und vieles bewusster regelt als die “normale” Wirtschaft. Das Projekt wird von einem Internet-Kollektiv nach dem Prinzip der Konsensdemokratie gesteuert und bis in Details wie z.B. “Anti-Mengenrabatte”, “feste Umsatzanteile in die Alkoholismusvorsorge” oder “veganer Etikettenleim” optimiert - und bis zum freien Premium-Betriebssystem entwickelt.

Samstag, 22.06.2013, 18:00 Uhr

Speakers Corner

am Unperfekthaus

Friedrich-Ebert-Str. 18

45127 Essen

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im Freien statt.

Quelle: http://premiumcola.de

Weiter Quellen:

Freifunktag im Niemandsland

May 26, 2013

Am Towelday des Jahres 2013 fand im Niemandsland ein größeres Freifunk-Treffen statt, das vom Freifunk Rheinland e.V organisiert wurde. Da wir in der Umgebung unserer Clubräume ein Freifunknetz planen, bot das Treffen eine gute Möglichkeit um grundlegende Informationen über geeignete Hard- bzw. Software zu sammeln und rechtliche Fragen zu klären, die der Betrieb eines freien Netzes aufwirft.

Während des Treffens wurden die ersten Geräte, die wir uns im Vorfeld angeschafft hatten, mit der passenden Firmware ausgestattet, so dass der Ausflug nach Düsseldorf ein voller Erfolg war. Wir werden in den nächsten Tagen weiter experimentieren und halten Euch über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

Docpatch - Entdecke das Grundgesetz!

May 23, 2013

Wir haben in den letzten Wochen fleißig an einem unserer Open Data-Projekte gebastelt, dass wir heute mit einer Pressemitteilung des CCC der Öffentlichkeit vorstellen wollen: DocPatch.

Zum heutigen Geburtstag des Grundgesetzes (26 Jahre) haben wir das Grundgesetz digitaler gemacht. Dank freier Software und Werkzeugen wie Versionskontrolle, Markupsprachen, Exportern und jeder Menge Web-Magie stehe der Erkundung des wichtigsten Dokuments der Republik nichts mehr im Wege! Für mehr Infos schaut bitte in die Pressemitteilung oder — noch besser! — die DocPatch-Seite.

Viel Spaß dabei!

Easterhegg 13

April 3, 2013

Der C3PB hatte zum 29. März zur viertägigen Easterhegg nach Paderborn eingeladen, der ca. 250 Hacker gefolgt sind.

Die Kulturwerkstatt bot ausreichend Platz für ein großes Hackcenter, Vortrags -bzw. Workshopräume und einer Bar, welche einen großen Teil des Tages ein ausgiebiges Frühstück, abends Gegrilltes, sowie kühle Getränke bereit hielt.

Ein Highlight war die Besichtigung des Heinz Nixdorf-Museums, auf der zum Beispiel eine funktionsfähige Vermittlungsstelle zu bestaunen war. An mehreren Fernsprechtischapparaten (FeTAp) konnte die obsolete Technik ausprobiert werden, da auf den FeTaps die jeweilige Nummer zu lesen war. Für die Gesprächsvermittlung sorgt sowohl ein Wählsystem S 50 (Heb-Dreh-Wähler), als auch ein S 55, welches auf Edelmetall-Motor-Drehwählern basiert. Außerdem wurden auf insgesamt zwei Etagen viele anderen Exponate ausgestellt, unter anderem eine ENIAC, eine Enigma oder alte Datenträger.

Zum Vortragsprogamm trugen wir einen Workshop zur Lösung des Zauberwürfels bei, zu dem sich einige Teilnehmer sogar noch einen Würfel im Souvenirgeschäft des Heinz Nixdorf-Museums erworben haben. Vorgestellt wurde die LBL-Methode, nach der die Ebenen mit sieben Algorithmen nacheinander gelöst werden.

Wir bedanken uns beim C3Pb und allen Beteiligten für das tolle Easterhegg!

Essen auf Rädern - Besuch beim CCCMZ

March 23, 2013

Vom 22.-24. März haben wir den CCCMZ in Wiesbaden besucht und das Wochenende genutzt, um zu sehen, welche Projekte derzeit dort verfolgt werden. Darüber hinaus haben wir Hardware-Spenden erhalten, für die wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken!

Hauptsächlich wurde an der Ansteuerung eines 3D-Druckers gearbeitet, welche auf der Arduino-Plattform aufsetzt. Das Gestell des Druckers besteht aus Holz und der Tisch wird auf Schubladenschienen gelagert, um die Kosten gering zu halten.

Neben dem Drucker wurde an einem Wasserdisplay gebastelt, das über 16 Ventile gesteuert werden soll, um verschiedene Bilder zu erzeugen. Neben den Projekten gab es genug Zeit um Mate zu trinken, sich über verschiedene Ideen auszutauschen oder in der Originalausgabe der Hackerbibel zu stöbern.

Spontanes Hackend im Club

February 17, 2013

Die Hardware des Schließsystems lässt sich mit einer angepassten OpenWRT-Firmware bespielen und die GPIO-Pins des Carambola über das Sysfs steuern.

Auf dem Infoscreen wurde eine simple Uhr mit OpenGL ES umgesetzt und erfolgreich die Portierung des info-beamer auf das RaspberryPi getestet. Ein Platz, an dem der Infoscreen befestigt wird, ist schon gefunden.

Außerdem wurde der DrachenSchlumpf, eine Kamerahalterung, die unter einem Drachen befestigt werden kann, in einer ersten Version fertiggestellt. Die Kamerahalterung ist aus einer Alu-Schiene gefertig, lässt sich um die x- und y-Achse bewegen und ist mit zwei Servomotoren ausgestattet. Ein Servo ist so angebracht, dass automatisiert Fotos gemacht werden können. Der andere dreht das Gestell um seine y-Achse, so dass ggf. Panoramabilder erstellt werden können. Die Motoren werden mit einem atmega8 angesteuert, dessen Software mit der Arduino-IDE entwickelt wurde.

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