From ec8f8ce9fabce9c7b91f9ca43cea95aec3765e12 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: drg Date: Sun, 24 May 2026 18:14:57 +0200 Subject: [PATCH] Post init --- _posts/blog/2026-05-24-co2-sensor.markdown | 10 ++++++++++ 1 file changed, 10 insertions(+) create mode 100644 _posts/blog/2026-05-24-co2-sensor.markdown diff --git a/_posts/blog/2026-05-24-co2-sensor.markdown b/_posts/blog/2026-05-24-co2-sensor.markdown new file mode 100644 index 0000000..7efd112 --- /dev/null +++ b/_posts/blog/2026-05-24-co2-sensor.markdown @@ -0,0 +1,10 @@ +--- +layout: post +title: "CO₂-Sensor WLAN-Upgrade" +date: 2026-05-24 16:12:23 +--- +Ein erster Blick auf das Gehäuse machte Hoffnung: Dort war eine RS232-Schnittstelle aufgedruckt. Damit schien der Weg zunächst klar zu sein. Ein ESP8266 mit ESPHome sollte die seriellen Daten einlesen und per WLAN an Home Assistant weiterreichen. + +Bei genauerer Betrachtung der Platine fiel uns auf, dass dort keine RS232-Hardware zum Einsatz kommt. Die Daten werden über einen Optokoppler ausgegeben. Um die Sensorwerte auszulesen, muss man das Open-Collector-Design berücksichtigen und den Eingang des ESP8266 mit einem Pull-up-Widerstand versehen. Da das Auslesen serieller Daten per UART zu den Standardfunktionen von ESPHome gehört, stellte dies keine besondere Herausforderung dar. Lediglich zum Parsen der Sensorwerte musste ein Lambda-Skript erstellt werden. + +So wurde aus einem vergessenen Gerät ein weiterer Sensor für die Raumluftüberwachung. Gleichzeitig zeigt das Projekt, dass sich ein genauer Blick auf ältere Hardware oft lohnt. Hinter vermeintlich veralteten Geräten steckt nicht selten Technik, die sich mit wenig Aufwand modernisieren und weiterverwenden lässt.